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Börsen
Erfasst ist jeweils der Zeitraum zur Laufzeit des Hefts, also vom 15.09.2010-15.11.2010
18./19.9. – 79. Kölner Edelstein-, Schmuck-, Mineralien- und Fossilientage Gürzenich, Köln-Centrum, Gürzenichstr. Nähe Rathaus. GEMEXPO Ausstellungsges. mbH., 56858 Altstrimmig. Tel.: 06545/7212, 0172/2964269, Fax -6806, ÖZ 11-18.
25./26.9. – 60. Hannoversche Edelstein-, Schmuck-, Mineralien- und Fossilientage Nord-Gem, Hannover Congress-Centrum, Theodor-Heuß-Platz 1-3. GEMEXPO Ausstellungsges. mbH., 56858 Altstrimmig. 06545/7212, 0172/2964269, Fax -6806, ÖZ 11-18.
25./26.9. – 35. Mineralien- u. Fossilienbörse in Nürnberg, Meistersingerhalle. 0951/25734, Mobil 0173/4523361, ÖZ Sa 10-18, So 10-17.
26.9. – 30. Mineralien- u. Fossilienbörse in Großenlüder/Kreis Fulda, Bürgerhaus. 06656/6839, ÖZ 10-17.
2./3.10. – Edelstein-, Mineralien- und Fossilienbörse in Bonn-Bad Godesberg, Stadthalle. /Fax 0228/632337, ÖZ 11-18.
7.-10.10. – 39. Euromineralexpo in I-Turin, Torino International Exhibition Center. 7./8.10. nur Aussteller, 8.10. ab 14.30 Besucher). Tel. +39/011/8131224, Fax 8133470.
9./10.10. – 35. Int. Mineralien- & Fossilienbörse in Villingen-Schwenningen, Messegelände. Tel. 07726/939994, Fax –939995, ÖZ Sa 10-18, So 10-17.
10.10. – 20. Bielefelder Herbstbörse für Mineralien, Fossilien u. Edelsteine in Bielefeld, Stadthalle. Tel. /Fax 05731/83384, ÖZ 10.30-17.30.
16./17.10. – 2. Fossilien- und Mineralienmarkt Bayreuth, Urwelt-Museum Oberfranken, Kanzleistr. 1. 0921/511211, Fax 0921/511212, ÖZ 10-17.
17.10. – 33. Steyrer Mineralien- u. Fossilienschau, A-Steyr, ATV-Turnhalle, Fachschulstr. 1. Tel. 0043/7252/54795, ÖZ: 9 - 16 Uhr.
23./24.10. – 55. Frankfurter Edelstein-, Schmuck-, Mineralien- u. Fossilientage Rhein-Main-Edelsteintage, Jahrhunderthalle Frankfurt-Höchst. GEMEXPO Ausstellungsges. mbH., 56858 Altstrimmig. Tel. 06545/7212, 0172/2964269, Fax -6806, ÖZ 11-18.
23./24.10. – 40. Stuttgarter Herbstbörse für Mineralien, Fossilien u. edle Steine in Fellbach, Schwabenlandhalle. Tel./Fax 0711/617854, ÖZ Sa 10-18, So 11-17.
6./7.11. – 27. Int. Ennepe-Ruhr Edelstein-& Mineralienbörse in Ennepetal, Haus Ennepetal, Gasstr. 10. Tel. 02333-603888, Fax –603889, ÖZ Sa 10-18, So 11-17.
13.11. – 28. Mineralien- u. Fossilientag in Heilbronn-Böckingen, Bürgerhaus. 07131/575269, ÖZ 10-17.
13./14.11. – Intermineralia in A-Baden bei Wien, Veranstaltungshalle, Waltersdorfer Str. 40. +43/(0)664/73497682, ÖZ Sa 10-18, So 10-17.
12.11.-14.11. – 33. Int. Mineralien- u. Fossilienbörse Stuttgart, Landesmesse. Tel. 07159/920057, Fax –920059, ÖZ 10-18.
14.11. – 35. Kasseler Mineralien- u. Fossilienbörse, Kulturhalle Niedervellmar, Jahnstr. 11. 0561/42877.
Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr, entsprechend den Mitteilungen der Börsenveranstalter.
Sonstige Veranstaltungen
47. Mineralientage München 2010 Die Mineralientage München haben sich in den 47 Jahren ihres Bestehens als traditionsreichste und bedeutendste Fach- und Publikumsmesse Europas etabliert. Alljährlich im Herbst zeigen über 1.100 Aussteller aus 56 Ländern das Wertvollste, was die Welt der Mineralien, Edelsteine und Fossilien zu bieten hat. Rund 40.000 Besucher bestaunen auf der Leitmesse der schönen Steine die neuesten Trends auf dem Markt. Darüber hinaus vermitteln aufwendig gestaltete Sonderschauen Einblicke in die unterschiedlichsten Themenbereiche aus der Geologie und Mineralogie. Auch in diesem Jahr wird der 600 m² große Fossilienpark der Halle A5 eine besondere Attraktion sein. Hier werden Ur-Landschaften mit Seen, Pflanzen und Inseln sowie lebensgroßen Dinosaurierskeletten, Naturschätzen und vielen anderen Fossilien authentisch nachgebildet. Die Santana-Formation im Nordosten Brasiliens, Thema der Sonderschau 2010, ist eine der bedeutendsten Fossillagerstätten der Welt. Die dort gefundenen Fossilien entstammen der frühen Kreidezeit vor etwa 110 Millionen Jahren. Die Sonderschau präsentiert viele Arten der ausgezeichnet erhaltenen Knochenfische, Rochen und Quastenflosser. Viele Fische wurden ausschließlich hier entdeckt, einige jedoch auch an der Westküste des afrikanischen Kontinents, wodurch sie als Beleg dafür gesehen werden, dass die Kontinente Südamerika und Afrika früher verbunden waren. Weiterhin werden Fossilien von verschiedenen Amphibien und Reptilien, wie etwa Krokodile und Schildkröten oder Flugsaurier, zu sehen sein. Insekten, Skorpione, Webspinnen sowie einzigartige Blütenpflanzen und Farne wurden in der Santana Formation in bemerkenswerter Qualität gefunden. Die gute Erhaltung der Santana-Fossilien bis ins Detail ist vor allem auf die schnelle Sedimentation und die Feinkörnigkeit des Substrates zurückzuführen. Die Mineralientage finden vom 29. bis 31. Oktober 2010 in den Messehallen A5, A6, B5 und B6 der Neuen Messe München (Messe Riem, Eingang Ost) statt. Wie immer ist die GEOFA am Freitag, den 29. Oktober, den registrierten Fachbesuchern vorbehalten. ÖZ tägl. 9-19 Uhr, So 9-18 Uhr. Weitere Informationen unter www.mineralientage.de.
Ausstellung „Geologie der Region“ im Saarland Seit Jahren sind die umfangreichen, mehr als 200.000 Stücke umfassenden Geologischen Sammlungen im Saarland im Zentrum für Biodokumentation des Saarlandes zusammengefasst untergebracht und in ihrem Fortbestand gesichert. Hervorgegangen sind sie in der Hauptsache aus den Lehr- und Forschungssammlungen des Kohlebergbaus an der Saar, der Universität Saarbrücken und aus einer umfangreichen Schulsammlung („Sammlung Dr. Böker“) der ehemaligen staatlichen Oberrealschule Saarbrücken.Die Spitzenstücke dieser Sammlungen, einst Hauptbestandteil einer umfassenden Geologischen Ausstellung zur Geologie im Museum „Saarberg“ der DSK, sind nun wieder zu einer Ausstellung zusammengestellt worden, die der Öffentlichkeit zugänglich ist. Die sehr sorgfältige Auswahl und Beschränkung auf ca. 200 Stücke lässt den Besucher nur die wirklich besten Stücke sehen und zugleich den Überblick behalten. Grafiken, Bilder, kurze Texte und Gesteinskollagen sowie zwei große Lackfi lm-Präparate ergänzen die Schau, die sich in die fünf im Saarland vertretenen Zeiteinheiten gliedert: Devon, Karbon, Perm, Trias und Quartär. Ein „Geo-Lab“ im Anschluss erlaubt es, aus Sammlungsschubladen thematisch und zeitlich geordnete Gesteine, Fossilien und Mineralien zum näheren Studium in die Hand zu nehmen. Ein Geschichtenzelt lädt vor allem kleine Kindergruppen zum Verweilen und Zuhören ein.Die Ausstellung wurde konzipiert und erstellt vom Zentrum für Biodokumentation in Landsweiler-Reden. Adresse: Zechenhaus (Lampensaal), Am Bergwerk Reden 10, 66578 Landsweiler-Reden (Saarland). ÖZ: Di bis Fr 9-17 Uhr, Sa u. So: 10-17 Uhr, Mo geschlossen. Termine an Feiertagen und außerhalb der angegebenen Zeiten sowie Führungen nach telefonischer Vereinbarung.
Ausstellung „Steine – Spuren und Spiralen“ in Schwäbisch Gmünd Vom 5.11.2010 – 30.11.2011 wird im „Museum im Prediger“ in Schwäbisch Gmünd die Ausstellung „Steine – Spuren und Spiralen: Der Unterjura in der Umgebung von Schwäbisch Gmünd“ zu sehen sein. Auf ca. 400 m2 werden in den Ausstellungsräumen im 1. Stock des „Prediger“ die schönsten Fossilien aus dem Unterjura-Vorland um Schwäbisch Gmünd gezeigt. Darunter sind vor allem viele Platten mit Lebensspuren aus dem Angulatensandstein, die Vielfalt der Arieten aus dem Arietenkalk, eine berühmte Stachelhäuterfauna aus dem Psilonotenton und die Seelilienkolonie aus dem Numismalismergel von Böbingen. Erstmals wird auch die „einsame Koralle“, eine koloniale Koralle aus dem obersten Toarcium (im kommenden Heft von FOSSILIEN wird hierüber gesondert berichtet) und vieles andere präsentiert. Den Eröff nungsvortrag hält Dr. Günter Schweigert vom Stuttgarter Naturkundemuseum. Sein Th ema: „Donnerkeil und Ammonshorn – die Fossilien des Schwarzen Jura in Schwaben“. Außerdem wird das neue Unicornis-Buch „Der Unterjura in der Umgebung von Schwäbisch Gmünd“ vorgestellt. Es fungiert als Katalog zur Ausstellung. Zahlreiche Führungen und Vorträge sind geplant und werden rechtzeitig bekannt gegeben, siehe unter http://www.nkv-gd.de/aufgaben2.htm. ÖZ des Museums: Di, Mi, Fr 14-17 Uhr, Sa, So, Feiertage 11-17 Uhr.
Jura-Ausstellung in Bern Noch bis zum 27.2.2011 ist im Naturhistorischen Museum Bern die Ausstellung „Jura – vergangene Meereswelt“ zu sehen, die eindrücklich zeigt, wie es vor 200 Millionen Jahren ausgesehen hat und welche Lebewesen das tropische Meer damals bevölkerten. Das Jura-Meer wird in einer über zwanzig Meter langen Kulisse wieder lebendig: Sie verbindet drei Darstellungsformen miteinander: wissenschaftliche Zeichnung, Comic und Bühnenbild. In Kombination mit einer besonderen Beleuchtungs- und Tontechnik entsteht eine Unterwasserwelt, in die der Besucher förmlich eintauchen kann. Auf einen Blick lässt sich erfassen, wie der Jura vor 200 Millionen Jahren ausgesehen hat. Vor diesem Lebensbild sind die hervorragend erhaltenen und präparierten Fossilien aus der Jurazeit zu sehen. Ein Großteil der paläontologischen Schätze stammt von der Fondation Paläontologique Jurassienne FPJ Glovelier, eine der größten privaten Fossiliensammlungen zum Jura. In einem Präparationsraum wird das ganze Jahr hindurch an einem fossilen Meereskrokodil präpariert. Zur Ausstellung bietet das Museum ein breites Rahmenprogramm. ÖZ: Mo: 14-17 Uhr, Di, Do, Fr: 9-17 Uhr, Mi: 9-18 Uhr. Weitere Infos unter www.nmbe.ch. |