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Liebe Leser,
Ab März 2009 übernahmen wir von Werner Karl Weidert die Redaktion von FoSSILIEN. Wir freuen uns, dass er ,seiner’ Zeitschrift weiterhin mit Rat und Tat verbunden bleibt, und wir möchten uns für das Vertrauen bedanken, das der Verlag und Sie als Leser in uns setzen. In diesem Sinne möchten wir Sie dazu einladen, sich mit eigenen Beiträgen, Kommentaren oder Anregungen aktiv an der Zeitschrift zu beteiligen. Wenn Sie dazu etwas Hilfestellung benötigen sollten, so können Sie sich jederzeit an uns wenden.
Ein herzliches Glückauf!
Michael Maisch & Günter Schweigert
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Fossilien 3/2009 erscheint bis zum 15.5.2009 |
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Schwerpunkte:
- Amaltheen aus der Herforder Liasmulde
- Der versteinerte Wald von Chemnitz
- Schwämme in Sachsen
- Sammeln im Hunsrückschiefer
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| Amaltheus gibbosus aus "Dreeke" bei Bielefeld-Jöllenbeck. |
Siegfried Schubert: Amaltheen in der Herforder Liasmulde Ortsnamen wie Altenhagen, Jöllenbeck oder Schröttinghausen stehen für Aufschlüsse der nordwestdeutschen Herforder Liasmulde, die für Funde schwarz beschalter Jura-Ammoniten von den 70er Jahren bis hinein in die 90er Jahre sehr bekannt waren. Derzeit gibt es allerdings in der gesamten Herforder Liasmulde nur noch wenige Tongruben mit Abbautätigkeiten in den Amaltheenschichten. Wiederholt wurde in „Fossilien“ über den „Schwarzjura delta“ (Ober-Pliensbachim) aus süddeutschen Tongruben wie Marloffstein, Unterstürmig oder Buttenheim berichtet. Hingegen wurde der nordwestdeutsche Raum, in dem zahlreiche Sammler in den gleichen Schichten nach Fossilien suchten und noch suchen, bisher vernachlässigt. Diese Lücke soll mit dem Beitrag ein wenig geschlossen werden.
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| Reich verzweigter Calamitenstamm. |
Ronny Rößler: 300 Jahre Schatzsuche in Chemnitz: Die wissenschaftliche Grabung nach dem Versteinerten Wald Der Versteinerte Wald von Chemnitz ist in der Paläobotanik längst zu einem Begriff geworden. Diese Fossillagerstätte bietet vielfältige Möglichkeiten, Kenntnisse über die Pfl anzen- und Tierwelt der frühen Permzeit zu gewinnen. Generationen von Forschern beschäftigten sich mit den fossilen Pfl anzen und dem Prozess ihrer Fossilisation. Schon im Jahr 1752 veranlasste David Frenzel in Hilbersdorf die Bergung eines Gymnospermen-Stammes mit ansitzenden Wurzeln (Urban 1980). Später prägten die versteinerten Bäume aus Chemnitz maßgeblich den als Struktur-Paläobotanik bezeichneten Wissenschaftszweig, der sich mit der Anatomie fossiler Pfl anzengewebe befasst (Sprengel 1828, Cotta 1832). Heute ist unser Kenntnisstand an einem Punkt angelangt, der nur durch eine wissenschaftliche Grabung weiter vorangebracht werden kann, über die in dem Beitrag berichtet wird
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| Codiacrinus schultzei. |
Wouter Südkamp: Haldenaufsammlungen im Hunsrückschiefer (7): Die Grube Schmiedenberg Die Dachschiefergrube Schmiedenberg (auch Mühlenberg oder im Volksmund „Mühlchen“ genannt) gehörte, wie die Gruben Herrenberg und (Ober)Eschenbach, zu den größten und aktivsten im Hunsrückschiefer. Sie liegt im Hahnenbachtal nordöstlich von Bundenbach. Dort wurden untertage Horizonte abgebaut, die zu der berühmten Bundenbacher Konservat-Lagerstätte gehören. In diesem letzten Beitrag in der Serie „Haldenaufsammlungen“ stehen die dort geborgenen Fossilien im Vordergrund, insbesondere jene, die von den Funden aus der bekannten Grube Eschenbach-Bocksberg auf der anderen Seite von Bundenbach abweichen.
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| weitere Inhalte: |
- Jens Edelmann
Fossilien Sammeln am Südrand der Cevennen
- Günter Schweigert
Eine Bohrmuschel löst das Rätsel
- Hartmut Huhle
Fossilien aus dem Obereozän von Atzendorf
- Gero Moosleitner
Vom Bohrschwamm befallene Nummuliten
Buchbesprechungen
Rönnfeld, Wilfried (2008): Foraminiferen. Ein Katalog typischer Formen. 3. neu bearb. u. erweiterte Auflage. 100 S. und 46 Tafeln mit Zeichnungen, Format DIN A 4, Kart., 15,-- € (Inland inklusive Porto). Institut für Geowissenschaften, Tübingen. Bezug: W. Rönnfeld, Institut für Geowissenschaften, Sigwartstr. 10, 72076 Tübingen.
Wisshak, Max (2008): Inside Mother Earth. Magische Höhlenwelten. Magic caves. Grottes magiques. Text Deutsch, Englisch, Französisch. 144 S. mit 144 Abb., Format 30 cm x 24 cm, geb. mit Schutzumschlag, ISBN, 978-3-934020-67-2 € 49,90. Edition Reuss, Aschaffenburg.
Erichsen, Ulf & Wolfgang Weitschat (2008): Baltischer Bernstein. Ausstellungskatalog. 192 Seiten mit 430 Abbildungen, kart., Format 16,8 x 23,9 cm, € 22. Deutsches Bernsteinmuseum, Ribnitz-Damgarten. Bezug: Museumsverein Deutsches Bernsteinmuseum Ribnitz-Damgarten e. V., 18311 Ribnitz Damgarten, Im Kloster 1-2.
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Aktuelle Ausgabe
| Heute ist der |
| Fossilien |
| Heft 1/2012 |
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Zeitschrift für Hobbypaläontologen
FOSSILIEN ist im gut sortierten Kiosk und allen großen Bahnhofsbuchhandlungen erhältlich.
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| Tipp der Woche |
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G. Kühl, C. Bartels, D. Briggs & J. Rust Fossilien im Hunsrückschiefer: Einzigartige Funde aus einer einzigartigen Region
Der devonische, ca. 400 Mio. Jahre alte Hunsrückschiefer gehört zu den weltweit herausragenden Fossillagerstätten. Erstmals werden hier in Form eines Text-Bild-Bandes diese erdgeschichtlichen Kleinode zusammenfassend vorgestellt, beschrieben und mit brillianten Fotos dokumentiert.
120 S., 133 großformatige Fotos u. 9 Zeichnungen., Schutzumschlag, fadengeheftet, geb.
Preis 24,95 Best.-Nr.: 494-01483
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