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Aktuell
Die 15. Petrefakta am 27./28. März 2010
Mit mehr als 80 Ausstellern aus 7 Ländern zählt die PETREFAKTA zu den wichtigsten Veranstaltungen für Fossiliensammler, Experten und alle Freunde versteinerten Lebens. Bereits zum 15. Mal lockt die Veranstaltung mit allem, was es zum Thema Fossilien gibt: Fundstücke aus allen Erdzeitaltern und von allen Kontinenten, Sammlerzubehör und Präparationswerkzeuge, Fachbücher und -zeitschriften sowie sonntags eine Auswahl an „fossilem Schmuck“. Damit ist die PETREFAKTA europaweit eine der wenigen „reinen“ Fossilienbörsen! Natürlich gehören auch in diesem Jahr spannende Bildvorträge, Präparationsvorführungen, eine Sonderausstellung, Verlosungen sowie die traditionelle Wahl des PETREFAKTA-Fossils zum Rahmenprogramm der Veranstaltung. Auch steht das Staatliche Museum für Naturkunde Stuttgart mit unseren FOSSILIEN-Herausgebern Dr. Günter Schweigert und Dr. Michael Maisch wieder für Fachberatung und Gespräche zur Verfügung. Mehr zur Veranstaltung und zum erfahren Sie unter dem Menüpunkt "Petrefakta", das Programm ist unter "Aktuelles" aufgeführt.

 

Fossilien 2/2010 wird zum 15.03.2010 ausgeliefert
Schwerpunkte:
  • Kambrische Quellen von Bornholm
  • Fossiliensuche auf Fuerteventua
  • Tongrube Geisingen
  • Sammeln in der Provence
  • Schwimmende Ammoniten
  • Baron Nopsca
Ctenostreon pectiniforme (Schlotheim) aús dem Geisingen-Oolith.
Roger Furze, Philipe Havlik & Manuela Aiglstorfer:
Die Tongrube Geisingen

Die Tongrube Geisingen ist eine bekannte Fossilfundstelle am Westrand der Schwäbischen Alb. Seit Jahrzehnten besuchen zahlreiche Fossiliensammler neben dem Oberjura-Kalksteinbruch auch die Tongrube im Mitteljura (Aalenium bis Bajocium). Dabei kamen zahlreiche, oft gut erhaltene Ammoniten, aber auch einige interessante Wirbeltierreste zum Vorschein. Nach der weitgehenden Stilllegung der Grube beginnt dieser Aufschluss langsam zu verwachsen. Trotz der vielen Funde existiert kaum Literatur zu dieser Tongrube. Der Beitrag gibt eine kurze Übersicht über die Gesteinsfolge und Fossilien dieser Fundstelle.


Rhizostomites admirandus Haeckel, eine perfekt überlieferte Qualle aus Solnhofen.
Richard G. Bromley, Tina A. Kjeldahl-Vallon & Lothar H. Vallon:
Die kambrischen Quallen von Bornholm

Kaum etwas erscheint vergänglicher als eine grazile Qualle, wenn sie beim Tauchen an uns vorbeischwebt. In Massen sind sie alles andere als beliebt, können sie doch mit ihren Nesselfäden starke allergische Hautreaktionen hervorrufen. Manche Quallen sind in dieser Hinsicht sogar tödlich giftig. Am Meeresufer gestrandet, verwandeln sie sich in gallertige Klumpen, die an der Sonne rasch vertrocknen und keine fossilisationsfähigen Reste hinterlassen. Umso erstaunlicher ist es, dass selbst Quallen zuweilen eine Chance hatten, fossil zu werden. Der Beitrag zeigt Beispiele und erklärt Möglichkeiten, wie es zur Fossilisation kommen konnte.


Zunehmende Differenzierung der Septen bei Ammonoideen.
Christian Klug
Konnten Ammoniten schwimmen?

Über die Beantwortung der Frage im Titel sind sich Ammonoideen-Forscher alles andere als einig, besonders, wenn es ins Detail geht. So gibt es entsprechend auch Vertreter für die unterschiedlichsten Hypothesen, was die Fortbewegungsweise von Ammonoideen betrifft. Sicher ist jedoch nur eines: Kein Mensch hat jemals einen lebendigen Ammonoideen schwimmen oder kriechen, geschweige denn graben gesehen; entsprechend fehlen direkte Beweise. Der detektivische Spürsinn der Paläontologen ist also gefragt. Im Bericht wird aufgezeigt, welche Fakten wirklich vorliegen und wie diese Fakten interpretiert werden


weitere Inhalte:
  • Frank Wenzel
    Fossiliensuche auf Fuerteventura
  • Jürgen Fichter
    Franz Baron Nopsca: Paläontologe, Geologe, Ethnologe und Politiker
  • Günter & Susanne Schweigert
    Gargasienmergen und Ocker in der Provence
  • Ralf Werneburg
    Museumsportrait: Naturhistorisches Museum Schloss Bertholdsburg Schleusingen

Buchbesprechungen

Cordes, Axel & Dirk Detmers (2009)
Lyby-Strand Fossilien - Schätze aus Dänemarks Limfjord-Gebiet.
112 S., 158 Fotos, 4 Zeichn., 2 Karten, kartoniert. ISBN: 978-3-839-106015-0;
€ 19,80. Verlag: Books on Demand, Norderstedt.



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Fossilien
Heft 5/2010

Zeitschrift für Hobbypaläontologen

FOSSILIEN ist im gut sortierten Kiosk und allen großen Bahnhofsbuchhandlungen erhältlich.


 
Tipp der Woche

 

 F. Rudolph, W. Bilz,
D. Pittermann:
Fossilien an Nord- und Ostsee:
Finden und Bestimmen

Geschoben von skandinavischen Gletschern gelangten Fossilien aller Erdzeitalter an deutsche Küsten und Kiesgruben. Erstmals liegt hier aus der Hand von profunden Kennern ein Bestimmungsbuch vor, in dem diese sogenannten "Geschiebefossilien" in ihrer typischen Erhaltung abgebildet und präzise beschrieben sind.
288 S., über 800 Abb., kt. mit Schutzeinband.

Preis: € 16,95
Bestell-Nr. 494-01490

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Industriepark 3,
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