Unser aktuelles Heft:

Fossilien 3/2024

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Schwerpunkte des Hefts

Auf Otto Ampferers Spuren im oberen Lechtal

Günter Schweigert & Susanne Schweigert

„Das wahre, schönste Denkmal aber hat sich Otto Ampferer selbst gesetzt mit seinem geologischen Lebenswerk.“ Mit diesem Statement endet der Nachruf seines österreichischen Kollegen Raimund v. Klebelsberg. Das geologische Lebenswerk, von dem hier die Rede ist, enthält vielfältigste geologische Publikationen und Karten in höchster Präzision, die von ungeheurem Fleiß und Hingabe zeugen, aber auch so manche geniale, geradezu visionäre Gedanken, die andere später mit neuem Vokabular in die Lehrbücher meißelten.

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Die Drachen aus den Karpaten

István Főzy

Menschen, die einst durch die asiatischen Steppen zogen, stolperten wahrscheinlich buchstäblich über die riesigen Knochen von Dinosauriern, die einst dort gelebt hatten. Diese Nomaden kannten die wilde Tierwelt ihrer Umgebung sehr genau und ihnen war bewusst, dass es dort keinerlei lebende Tiere mit solchen Knochen mehr gibt. Dies mag der Ursprung der Legende der chinesischen Drachen gewesen sein. Diese Drachen sitzen stets an den Eingängen der Paläste. In Europa gibt es ebenfalls Drachen. Diese sehen freilich ganz anders aus und haben auch einen völlig anderen Ursprung: Sie lebten in Höhlen.

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Neues von der „Alten Feder“

Helmut Tischlinger

Archaeopteryx, die „Alte Feder“, ist der Name für ein emblematisches Fossil, das wie kein anderes zu einem Meilenstein für die Bedeutung der Paläontologie beim Verständnis der Evolution wurde. Berechtigterweise gilt diese Ikone der Paläontologie und Evolutionslehre als berühmtestes Fossil der Welt. Der Urvogel Archaeopteryx aus dem Altmühljura ist trotz vieler anderer spektakulärer Wirbeltier-Fossilfunde der letzten Jahre immer noch von eminenter wissenschaftlicher Bedeutung.

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Haie und Rochen an der Kreide-Paläogen-Grenze

Iris Feichtinger & Jürgen Pollerspöck

Seit der Entstehung des Lebens auf unserem Planeten beeinflussen Massenaussterbe-Ereignisse die evolutionären Entwicklungslinien und entscheiden über Erfolg oder Untergang ganzer Tiergruppen. Die letzte bedeutende Biodiversitätskrise, die fünfte der „Big Five“, führte zum Untergang der Dinosaurier und ebnete den Weg für die Säugetiere. Mittlerweile stehen Zusammenhänge dieses letzten großen Artensterbens mit dem Chicxulub-Asteroideneinschlag in Mexiko und dem Dekkan-Trapp-Vulkanismus in Indien außer Zweifel. Über den jeweiligen Beitrag dieser beiden Ereignisse zur globalen Umweltkatastrophe und deren Auswirkung auf die unterschiedlichen Lebensräume wird nach wie vor kontrovers debattiert.

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Weitere Inhalte

  • Olaf Höltke: Keuperschluchten: die Schwälblesklinge in Stuttgart

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  • Helmut Keupp: Zwei bemerkenswerte Ammoniten aus dem fränkischen Amaltheenton

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