Schwerpunkte des Hefts

Spektakuläre Erosionsformen: Erdpyramiden
Leif Habermann & Matthias Geyer
Mit ihrer außergewöhnlichen und oft in der Landschaft herausstechenden Form faszinieren Erdpyramiden die Menschen schon seit Jahrhunderten. So nennt man sie in Frankreich poetisch „Cheminées de fées“ (Feenkamine). Erdpyramiden sind natürliche Erosionsformen und bilden sich in Gebieten mit nur schwach verfestigten Lockersedimenten. Hierfür in Frage kommen z. B. vulkanischer Tuff oder Gletschergeschiebe.

Das Museum in La Chapelle-aux-Saints und sein weltberühmter Neandertaler
Wilfried Rosendahl
Einer der berühmtesten Neandertalerfunde wurde 1908 in einer kleinen Höhle bei La Chapelle-aux-Saints in Frankreich entdeckt. Die Skelettreste sind von großer wissenschaftlicher Bedeutung und haben für viele Jahrzehnte das Bild unseres altsteinzeitlichen Verwandten geprägt. Ein kleines Museum im Ort präsentiert den Fund und seine Geschichte.

Beilstein an der Mosel: das (erd)geschichtliche Dornröschen
Wouter Südkamp
Das kleine Dorf Beilstein ist ein touristisches Highlight an der Mosel. Die engen Gassen und malerischen Winkel dienten mehrmals für Spielfilme als Kulisse. Beilstein wird auch Dornröschen an der Mosel genannt, da das mittelalterliche Ortsbild weitgehend erhalten blieb und das Dorf lange Zeit nur über eine Fähre von der anderen Moselseite aus erreichbar war.

Der West Coast Fossil Park in Langebaanweg, Südafrika
Frank W. Henning
Seit 1995 elektrisiert der Begriff „Langebaan“ alle, die sich für die Evolution des Menschen interessieren. In jenem Jahr fand David Roberts auf einem Felsvorsprung fossile Fußspuren, die als „Eve’s footprints“ bekannt wurden.
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