FOSSILIEN 5/2004

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Schwerpunkte des Hefts
  • Madagaskars Jura-Ammoniten
  • Rote Wüste im Odenwald
  • Süßwasserbryozoen
  • Rushhour in der Obertrias

Krone von Chelocrinus carnalli Beyrich, Größe 32 mm.

Krone von Chelocrinus carnalli Beyrich, Größe 32 mm.

Hartmut Huhle:
Fossilien sammeln im unteren Muschelkalk bei Querfurt (Sachsen-Anhalt)

Im Mansfelder Land und seiner Umgebung ist eine Vielzahl geologisch interessanter Schichten aufgeschlossen. Hier kann man auf relativ engem Raum Fossilien aus fast allen Formationen der Erdgeschichte sammeln. So sind in den Deckschichten der Braunkohle vor allem Geschiebefossilien und in den Kiesen und Sanden die Knochen pleistozäner Großsäuger zu finden. Im Anstehenden treffen wir auf Fossilien aus dem Karbon, dem Perm, dem Muschelkalk und diversen Tertiärschichten. Der folgende Beitrag gibt einen Überblick über die Fossilfundpunkte im Unteren Muschelkalk der Querfurter Muschelkalkplatte am Rande des Mansfelder Landes.


Großer Zahn recht: Isurus hastalis (Agassiz 1843), 42 mm hoch.

Großer Zahn recht: Isurus hastalis (Agassiz 1843), 42 mm hoch.

Karl-Heinz Schmitt, Rudi Mick und Johannes Baier:
Die Erminger Turritellenplatte

In früheren Zeiten war der Begriff „Erminger Turritellenplatte“ ein Synonym für eine paläontologische Fossilienfundstätte von Weltgeltung. Heute können nur noch die wenigsten mit diesem Begriff etwas verbinden. Der Name leitet sich von der dort massenhaft vorkommenden Turmschnecke Turritella turris Basterot ab. Der vorliegende Beitrag möchte die paläontologische Bedeutung der Fundlokalität in Erinnerung rufen und stellt exemplarisch die Hai- und Rochenfauna vor.


Fossiler Zweig einer Eiche Quercus sp.

Fossiler Zweig einer Eiche Quercus sp.

Uli Seehuber:
Fossillagerstätte St. Bauzile

Im Süden Frankreichs befindet bei dem kleinen Örtchen St. Bauzile ein reiches Diatomitvorkommen. Es hat im Laufe der Jahre eine reiche fossile Flora und Fauna aus dem Obermiozän geliefert. Trotz der teilweise spektakulären Funde ist über diese Fundstelle relativ wenig bekannt. Im Beitrag werden daher die geologischen und paläontologischen Gegebenheiten dieser Lokalität beschrieben.

Weitere Inhalte
  • Andreas E. Richter: Oberjura-Ammoniten Südmadagaskars
  • Rolf Kohring & Anna Pint: Fossile Süßwasserbryozoen
  • Frank-Otto Haderer: Rushhour in der Obertrias: Saurierfährten aus dem Kieselsandstein
  • Vera Mügge: Rote Wüste im Odenwald: Der Buntsandsteinfelsen bei Hainstadt
  • Steffen Köhler: Zwei Hamitensteinkerne aus dem Cenoman von Oberau in Sachsen
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