Fossilien 6/2018

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Schwerpunkte des Heft

Miozäne Bänderschnecken – attraktiv, aber schwer bestimmbar

Olaf Höltke

Bänder- oder Schnirkelschnecken der Gattung Palaeotachea gehören mit zu den häufigsten Landschnecken im terrestrischen Miozän Süddeutschlands. Bis in die Riege der Leitfossilien haben sie es geschafft und wurden Namenspaten für die Silvana- und Sylvestrina-Schichten. Wieviele miozäne Arten gibt es aber und wie lassen sie sich voneinander unterscheiden?


Im Erdwachs konserviert – außergewöhnliche Eiszeitmumien

Wilfried Rosendahl

Wenn von Mumien aus der letzten Eiszeit die Rede ist, denkt man sofort an die bedeutenden Funde aus den Permafrostregionen Sibiriens oder Kanadas. Zumeist sind es Funde vom Mammut, darunter auch mehrere Mammutbabys in vollständiger Körper- bzw. Weichteilerhaltung.


Eine „Blaue Mauritius“ unter den Jura-Ammoniten
Günter Schweigert

Ammoniten gehören zu den häufigsten Fossilien in jurazeitlichen Meeresablagerungen. Seit Jahrhunderten werden sie schon gesammelt, in Museen archiviert und in Publikationen beschrieben. Wie bei allen Sammelobjekten ist die Seltenheit ein wichtiges Kriterium. Von häufigen Formen wird man eine strenge Auswahl treffen, bei seltenen nimmt man auch unvollkommene Stücke mit. Aus diesem Grund sollte man annehmen, dass seltene Formen in den Sammlungen eher überrepräsentiert sind.


Weitere Inhalte

  • Ralf Hildner: Anatomie und Regenerationsfähigkeit von Trichasteropsis weissmanni (1)
  • Gero Moosleitner: Isocrinus robustus – eine vergessene Seelilie aus der Provence
  • Claus Friis: Das Kottenheimer Winnfeld im „Eifler Mühlsteinrevier“
  • Ralf Hildner: Sonderausstellung „Juraleben aus Painten“ im Bayreuther Urwelt Museum
  • Günter & Susanne Schweigert: Der Bergbau-Lehrpfad bei Stedtfeld
  • Volker J. Sach: Auf Paläosafari im Tertiär-Park Oberschwaben
  • Florian Rauscher & Matthias Geyer: Relikt aus wärmeren Zeiten – Braunkohle auf Island
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